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Startveranstaltung Bezirkstagswahl: Nachhaltig für die Region

ÖDP wählen heißt „Nachhaltig für die Region handeln“. Die ÖDP will Niederbayern stärken, so Direktkandidatin Christine Ackermann.

Der ÖDP- Kreisvorsitzende Lorenz Heilmeier (links) stellte bei der Startveranstaltung zu Beginn die ÖDP- Bezirkstagskandidaten vor.

Zusammen mit den kommenden Landtagswahlen finden im Herbst Bezirkstagswahlen statt. Zur Bezirkstagswahl stellte letzten Montag den 22. 7.  daher die ÖDP in der Region Landshut  ihre Kandidaten den Wählern vor und lud sie nach Greilsberg, nahe Bayerbach ein. Die  Veranstaltung  an diesem Abend stand ÖDP- gemäß unter dem Motto „Nachhaltig handeln und die Region stärken“. Der Kreisvorsitzende Lorenz Heilmeier freute sich in seiner Eingangsrede, dass zwei kommunalpolitisch bereits  erfahrene  Persönlichkeiten, nämlich die Landshuter Stadträtin  Christine Ackermann und Kreisrätin Marianne Pritscher sich den Anwesenden als Kandidaten präsentierten. Die Landshuter Stadträtin Christine Ackermann arbeitet seit mehr als zehn Jahren im Landshuter Stadtrat und möchte in den niederbayerischen Bezirkstag als Direktkandidatin mit Hilfe der Erstimmen der Bürger, ebenso wie die Kreisrätin Marianne Pritscher, die für die Region Landshut als sogenannte Listenkandidatin für den Bezirkstag um die Zweitstimme kandidiert.

Bisher stellt die ÖDP bereits eine der 20  niederbayerischen Bezirksrätinnen und Räte. Da Christine Ackermann den sehr guten Platz 2 der ÖDP- Liste hat und Landshut ein einwohnerstarke Region ist, sieht sie ihrer Wahl durchaus optimistisch entgegen, wie sie feststellte. Die bisherige ÖDP- Bezirksrätin aus Straubing kandidiert  heuer auf einen hinteren Platz. In Ihrer Vorstellung erläuterte die Fachlehrerin für Hauswirtschaft, Ernährung und Gestaltung ihre Motive zur Kandidatur. Von Berufswegen arbeitet sie an der Mittelschule in Schönbrunn und unterrichtet die Klassen 1 bis zehn. Die Bandbreite ihrer Lehrerintätigkeit sei deshalb was die Altergruppen der Schüler  betreffe und was die Unterrichtsinhalte betreffe außerordentlich groß.
Ihr beiden fast erwachsenen Söhne unterstützen die Wahl ihrer Mamma, erklärte sie. Ebenso wie Ackermann ist die Listenkandidatin Marianne Pritscher eine aktive Hauswirtschaftsmeisterin und Köchin. Sie führt einen Gastronomiebetrieb.  Da sie  zusammen mit ihrer Tochter die Arbeit ausübe kann sie sich von daher Zeit für die politische Tätigkeit Zeit nehmen.

Ausführlich stellte Christine Ackermann die  Vorstellungen  der ÖDP zur Bezirkstagswahl dar. Der Bezirk habe unter anderen viele sozialpolitische Aufgaben. Wie wichtig die bayerische ÖDP die Bezirke nehme, zeige allein die Forderungen, dass die Bezirke in Bayern zusätzliche Aufgaben übernehmen sollen, so beispielsweise für die Heimaufsicht in den Pflege- und Altenheimen. Damit werden Strukturen neu geschaffen, die geeigneter gleiche Standards in ganz Niederbayern in den Alten- und Pflegeheimen sichern.  Die unterschiedliche Finanzkraft der einzelnen Landkreise mache sich durchaus bei der Heimaufsicht, die auf Landkreisebene noch immer angesiedelt, bemerkbar. Ihr persönlich sei auch ein großes Anliegen, dass der Staat die Aufgaben der regionalen Planungsverbände an die Bezirke übertrage. Die Planungsverbände seien kein  demokratisch legitimiertes Organ.

Deshalb auch gelte, jede Stimme für die ÖDP sei eine Stimme zur Stärkung des Bezirks Niederbayern. So könne der Bürger bei der Wahl im September indem er ÖDP wähle ganz konkret mit seiner Erst- und Zweitstimme nachhaltig handeln für die Region. Das sei keine platte Werbefloskel betonte Ackermann ausdrücklich.
Die Kreisrätin Marianne Pritscher legte auch dar, wie sie sich jetzt schon in das Gesellschaftsleben ehrenamtlich mit Kochkursen bei Ferienprogrammen und Informationen zur Ernährungslehre einbringe.  Neben ihrer Kreisratstätigkeit sei sie Gemeinderätin in Bayerbach. Das Gemeinderatsmandat erhielt sie  über eine reine Frauenliste zur letzten Wahl. Es sei, meinte sie, nachvollziehbar, da sie fünf Kinder habe, dass sie sich innerhalb der ÖDP  besonders für die  Familienpolitik interessiere.

Diskutiert wurde mit den Bürgern nach dem Vortrag beispielsweise über die Kosten in der Hospizarbeit und über die Personalschlüssel bei der Altenpflege. Hier konnte sich neben den Kandidaten auch der ÖDP- Kreisvorsitzende Lorenz Heilmeier aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit in die Diskussion einbringen. Heilmeier  arbeitet am Bezirk und ist beteiligt bei den Verhandlungen zur Feststellung von Personalschlüsseln und konnte den Bürgern konkret darlegen, wie solche Verhandlungen ablaufen. Er unterstützte die Kandidaten in der Vorbereitungsphase des Wahlkampfes bereits mit seinem Fachwissen.

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