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ÖDP will Holzeinsatz bei öffentlichen Gebäuden

"Holz ist der ideale Baustoff der Zukunft auch bei öffentlichen Gebäuden!“, so fasste der Kreisvorsitzende Heiko Helmbrecht auf der jüngsten Kreisvorstandssitzung die Wortbeiträge seiner Vorstandsmitglieder zusammen.

Die Kreisräte Josef Schmid und Renate Hanglberger berichteten über die Verwendung des Baumateriales Holz bei kreiseigenen Liegenschaften. So werde zum Beispiel am Ergoldinger Gymnasium die Aufstockung in Holzbauweise geplant, hoben beide lobend hervor.

Und auch die neu zu errichtende landkreiseigene Hauswirtschaftsschule solle in Holzbauweise ausgeführt, wurde erwähnt.

Aktuell wird die neue integrierte Leitstelle (ILS) in Essenbach in Holzbauweise durchgeführt, informierten die beiden Anwesenden aus dem Markt Essenbach. Der dortige ÖDP-Ortsvorsitzende Stefan Zellner und Kreisrätin Renate Hanglberger berichten hierzu. Die Integrierte Leitstelle Landshut sei zuständig für die Entgegennahme aller Notrufe. Sie disponiere und alarmiere den Rettungsdienst, die Feuerwehren und den Katastrophenschutz sowohl in der Kreisfreien Stadt Landshut sowie in den Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau und Kelheim im Regierungsbezirk Niederbayern. 

Und der Ergoldinger ÖDP-Ortsvorsitzende Dr. Max Huber empfahl den ÖDP-Mandatsträgern bei öffentlichen Ausschreibungen dem Holzbau von Anfang den Vorzug zu geben. Max Huber ist beruflich in der Baubranche tätig.

Dazu passend zitierte Florian Nitsch aus der aktuellen Studie des DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) „…Der Holzbau hat das Potential, deutlich klimaschonender zu sein als andere Bauweisen. Speziell das dort untersuchte reine Holzhaus wird in der Studie sogar mit einem negativen Emissionspotential angegeben. Es entzieht unterm Strich der Atmosphäre sogar noch CO2.“ Andere Baustoffe wie Beton, Ziegel und Stahl setzen dagegen Kohlendioxid im großen Maßstab frei.

In Deutschland seien circa 32 Prozent der Landesfläche bewaldet, der Waldanteil sei seit dem Ende des zweiten Weltkrieges kontinuierlich gestiegen. Vorstandsmitglied Winfried Wiesnet, hob hervor, der Wirtschaftswald werde in Deutschland nachhaltig betrieben. Hingegen wurden in Brasilien in den vergangenen 30 Jahren mehr als 400.000 Quadratkilometer Waldfläche gerodet. Daher sei es wichtig, auf die regionale Herkunft des Holzes zu achten.

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