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ÖDP-Startveranstaltung zur Bundestagswahl mit Direktkandidaten Stefan Zellner aus Altheim

ÖDP ist eine Programmpartei und keine Einpersonen-Partei. Bundestagskandidat Zellner stellte sich vor.

ÖDP-Kandidat Stefan Zellner aus Altheim Stimmkreis Landshut

Ergolding. Nachhaltig für Deutschland arbeiten, das möchte der Direktkandidat der Landshuter ÖDP Stefan Zellner aus Altheim. Was er drunter versteht, dazu informierte der Kandidat im Gasthaus zur Kraxn letzen Donnerstagabend (1. August 13) vor einem Kreis von  etwa 20 interessierten Bürgern. Die Bundestagswahl im September gibt den Bürgern nach Auffassung des Altheimers endlich wieder die  Möglichkeit  der Politik den Weg zu zeigen. Wer ÖDP wählt zeige gleichzeitig den anderen Parteien den Weg. In seiner Rede betonte Zellner deshalb die Stetigkeit der Politik der ÖDP. Nichts was wir seit Jahren fordern mussten wir zurücknehmen oder hat sich auch nur im Nachhinein als nicht sinnvoll dargestellt. Und die ÖDP ist immer schon eine Programmpartei gewesen und keine Einpersonen- Partei, die eine Personenkult betreibe, das zeige, so Zellner unsere Arbeit in den Kommunalparlamenten.
 
In seiner persönlichen Vorstellung erklärte der 51 jährige, dass er gelernter Energieanlagenelektoniker sei und jetzt als Selbstständiger im Service viel mit Kunden zusammenarbeite. Überwiegend tätig ist er in ganz Südbayern, aber er war auch schon mal in Südkorea wegen seiner Arbeit im Offsetdruckbereich. Zur ÖDP und zur Politk ist er über den ÖDP- Ortsverband Essenbach gestoßen.  Seine Frau fröstelte damals, vor Jahren, als er einwenig zögerte, ob er sich zu den Gemeinderatswahlen in Essenbach, aufstellen lassen sollte: „Jetzt hast du endlich mal die Gelegenheit nicht immer nur zu meckern, jetzt kannst du was tun.“ Zellner meinte nur: “Sie hatte damals Recht“.
Eine breite Palette  der Themen sprach Zellner bei seiner Rede an. Natürlich auch Themen, wie Energiesicherung, Familienpolitik und Landwirtschaftspolitk. Insbesondere aber das Thema Lobbyismus - Arbeit durch Interessenverbände bei den Parteien und bei der konkreten Gesetzgebung und den  in die Parlamente gewählte Volksvertreter brachte Zellner in Stellung. „Als konkretes Alleinstellungsmerkmal gegenüber ausnahmslos allen anderen deutschen Parteien, betonte Zellner, habe einzig die ÖDP in ihre Satzung sich selbst seit vielen, vielen  Jahren Verboten Konzernspenden anzunehmen“ Nur und einzig allein dadurch das es in der eigenen Satzung verankert sei, kontrolliere auch der externe Wirtschaftsprüfer, ob eine Partei ihrer eigenen Forderung genüge. Zellner: Fromme Beruhigungssprüche an die Bürger von einzelnen Politiker anderer Parteien nutzen da wenig. Zellner forderte diese Selbstverpflichtung für alle deutschen Parteien. Seiner Meinung nach handelten Parteien unbelasteter von Teilinteressen beispielsweise großer Industrieunternehmen. Und auch nur so sei das deutsche Parteifinanzierungsgesetz zu rechtfertigen. Die Parteien erhielten schließlich aufgrund von Wahlergebnissen Steuermittel aus dem Bundeshaushalt.
Grob fiel Zellner vor Jahren  dabei auf, wie die FDP pure Kientelpolitik betrieb und  ein Gesetz in der Koalition durchdrückte, wonach ein ermäßigter Hotelsteuersatz gilt.
 
In der Diskussion wurde von Bürgern konkret Unmut bei der Privilegierung von industrieller Landwirtschaft im Außenbereich geäußert. Zellner nahm dabei die sogenannten Familienbetriebe in Schutz. Industrielle Betriebe sollten aber als Gewerbebetriebe von der Gesetzgebung erkannt werden und entsprechend wie solche zum Schutz der Bürger behandelt werden. Denn, so Zellner, fest steht keine Maschinenfabrik könne außerhalb eines Gewerbegebiets errichtet werden. In diesem Zusammenhang stellte der anwesende Ergoldinger Biohähnchen – Halter und Eiererzeuger Franz- Grosser sich als ÖDP- Landtagslisten Kandidat vor. Sein Familienbetrieb liefere für die Region. Die Ergoldinger Kreisrätin Christine Huber leitete die Versammlung dankte schließlich den Besuchern für ihr erkennbares Interesse gegenüber den Kandidaten und der Politik der ÖDP.

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