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ÖDP erinnert mit Mahnwache an „Grenzen des Wachstums“

Aktion in Landshut anlässlich des 50. Jahrestags der Ersterscheinung des Ökoklassikers

Anfang März jährt sich die Veröffentlichung des Buches „Die Grenzen des Wachstums“ zum 50. Mal, ein Öko-Klassiker, veröffentlicht vom Club of Rome im Jahr 1972. Mit einer Mahnwache vor dem Rathaus erinnert die Landshuter ÖDP an die zentrale Botschaft der damaligen Forschungsergebnisse, „dass es auf einem begrenzten Planeten kein unbegrenztes Wachstum geben kann“. Diese Erkenntnis sei „auch in Landshut noch nicht angekommen“.

„Alles weiter wie bisher, nur mit Öko-Strom, das wird unsere Lebensgrundlagen nicht retten. Eine Abkehr vom Dogma der vermeintlich notwendigen ständigen Steigerung des materiellen Konsums findet sich leider auch nicht im Ampel-Regierungsprogramm. Deswegen wollen wir mit unserer Mahnwache daran erinnern, dass eigentlich schon vor 50 Jahren das Wesentliche gesagt wurde“, so der ÖDP-Kreisvorsitzende Heiko Helmbrecht.

Die Veröffentlichung dieser Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Dennis Maedows und seinen Mitstreitern habe seinerzeit eingeschlagen wie ein Blitz, so Helmbrecht. Aber geändert habe sich fast nichts: „Im Gegenteil: Der Verbrauch von Flächen und Ressourcen steigt zunehmend weiter. In Landshut ist man nicht einmal bereit, auf die Bebauung der artenreichen und ökologisch wertvollen Ochsenau zu verzichten."
 

ÖDP Stadträtin Elke März-Granda, Christine Ackermann (ÖDP Schriftführerin) und Lena Heilmeier (Gemeinderätin aus Ergoldsbach) präsentieren das Banner "50 Jahre Grenzen des Wachstums"

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