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ÖDP Kreisverband besichtigt Biomasseheizwerk in Furth

Seit 25 Jahren liefert das Biomasseheizwerk in Furth regenerative Wärme. Hauptinitiator und Geschäftsführer Thomas Emslander erläuterte den interessierten ÖDPlern die Historie und die mühsamen Anfänge des Heizwerks. "Wir hätten das Heizwerk lieber in Ergolding gebaut ", so Emslander, "doch dort setzte die Gemeinde leider ausschließlich auf Erdgas." So kam das Bio-Heizwerk dank politischer Unterstützung und viel Engagement der Initiatoren nach Furth. Heute versorgen ein 800 kW Kessel zusammen mit einem 200 kW Holzvergaser mehrere Schulen, den Kindergarten, das Kloster, das Gemeindezentrum sowie zahlreiche private und gewerbliche Verbraucher mit nachhaltiger Energie. „Entscheidend für das Interesse der Wärmeabnehmer war und ist die Wirtschaftlichkeit. Das war insbesondere zu unseren Anfangszeiten sehr schwierig.“ berichtete Emslander weiter.

Betrieben wird die Anlage von 43 Anteilseignern, größtenteils Waldbauern aus der Region, die gleichzeitig die notwendigen Hackschnitzel liefern. Daneben ist auch die Gemeinde Furth beteiligt, wie Bürgermeister Andreas Horsche ergänzte.

Der ÖDP Organisationsleiter und Anteilseigner Dr. Max Huber zeigte sich beeindruckt von der Anlage sowie vom Weitblick der Initiatoren.  "Wenn es mehr Anlagen dieser Art im Landkreis gäbe, hätten wir heute weniger Probleme mit dem steigenden Gas- und Ölpreis.", so Huber.

Schwere Luft beim Holzvergaser...

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