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Sauberes Wasser, Saubere Luft, Saubere Politik!

Wahlkampfauftaktveranstaltung des ÖDP-Kreisverbandes Landshut zu den Landrats- und Kreistagswahlen im März 2020.

Neben dem Landratskandidaten stellten sich auch die Spitzenkandidaten des ÖDP-Kreisverbandes den Anwesenden Besuchern im Gasthaus Pritscher in Greilsberg vor.

Der 56jährige Ergoldsbacher Lorenz Heilmeier, der seit 24 Jahren als Kreis- und Marktgemeinderat tätig ist, möchte seinen großen  Erfahrungsschatz aus zahlreichen Sitzungen nun als Landrat einbringen.  Er ist verheiratet und hat drei Kinder und ein Enkelkind.  Er ist seit über 28 Jahren beim Bezirk Niederbayern als Verwaltungsfachwirt beschäftigt.  Seit 18 Jahren setzt er sich dort auch als Personalratsvorsitzender für die Belange der Beschäftigten ein .

Seit Anfang der 1990er Jahre ist Heilmeier ein zu 100 % überzeugter ÖDP`ler. Die Grundsätze „Weniger ist Mehr“ sowie „die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse – aber nicht für jedermanns Gier“ haben für ihn in seinem politischen Denken und Handeln.nach wie vor große Bedeutung.

Besonders beim Thema Trinkwasserschutz ist der Landrat, als Chef der Verwaltung auch für die staatlichen Aufgaben des Landratsamtes gefordert. Unbelastetes Trinkwasser ist mittlerweile im Landkreis Landshut keine Selbstverständlichkeit mehr. Es erfordert bereits hohe Anstrengungen der örtlichen Wasserversorger für sauberes Wasser zu sorgen, so Heilmeier. Er ist selbst stimmberechtigtes Mitglied beim Rottenburger Wasserzweckverband und lobte hierbei auch ganz besonders das mutige verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Handeln, des Zweckverbandsvorsitzenden, Hans Weinzierl, in diesem Bereich.

Im Zusammenhang mit der Haushaltspolitik kritisierte Heilmeier, dass nach wie vor bei den Kosten für ein neues Landratsamt keine belegbaren Zahlen bezüglich der zu erwartenden Kosten genannt werden können, aber schon sicher fest stehen soll, dass es größtmöglich und mit neuen Sitzungssaal gebaut wird.

Kreis- u. Markträtin Renate Hanglberger berichtete  von der in Essenbach stattgefundenen Demonstration gegen den Süd-Ost-Link. Circa 150 Personen hatten sich dazu vor der Sportgaststätte versammelt, um Bundeswirtschaftsminister Altmeier zu zeigen, dass eine Stromtrasse von vier Gigawatt mit dem Endpunkt Isar im Markt Essenbach völlig überdimensioniert sei und für die Energiewende auch kontraproduktiv und unnötig.

Bei der derzeitigen Zinslage sei eine Eigenkapitalrendite von fast 9% für die Übertragungsnetzbetreiber als sittenwidrig einzustufen. "Die Netzausbaukosten bleiben im derzeitigen Netzentwicklungsplan unberücksichtigt" , kritisierte Hanglberger. Dies führe doch zwangsweise zu einem überhöhten Netzausbau, gab sie zu bedenken. Auch eine Kosten-Nutzen-Analyse werde vom Netzbetreiber nicht durchgeführt. Die ÖDP stehe für eine regionale, dezentrale und nachhaltige Energieerzeugung aus regenerativen Quellen. Mit den im Landkreis gegründeten Bürgerenergiegenossenschaften sei man auf dem richtigen Wege, um die Bürger mit einzubinden und um Akzeptanz vor Ort zu schaffen. Nur gemeinsam könne man die Energiewende schaffen“.

Desweiteren sprachen die weiteren Listenkandidaten ihre unterschiedlichsten Beweggründe an, warum sie sich bereiterklärt haben für die Kreistagsliste der ÖDP kandidieren.

Kreisrat Wolfgang Hiemer stellte die Problematik der personellen Versorgung im Krankenhausbereich und in den Pflegeberufen allgemein in den Fokus.

Dr. Max Huber zeigte die Vorzüge der Holzhausbauweise auf und Florian Nietsch berichtete über die Vorzüge der Gemeinwohlökonomie auf kommunaler Ebene.

Für die Erzieherin Birgit Högl aus Vilsheim ist der Spruch, „wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen“ von großer Bedeutung und tiefer Wahrheit.  Politik so zu gestalten das auch unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt bleibt,  ist einer der Hauptgründe  warum sie sich und mit ihr besonders viele Väter und Mütter für die ÖDP  aufstellen lassen.

Marianne Pritscher äußerte sich zum Thema Ökomodellregion und Direktvermarktung. In ihrer Gastwirtschaft wird dabei einer sehr großer Wert auf regionalen Einkauf mit höchster Qualität gelegt.

Christian Hagl, von Beruf Landschaftsgärtner-Meister möchte sich gerne für mehr Nachhaltigkeit und den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen. Dabei seien auch kleine Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel Mähen statt Mulchen der Straßenränder, die in Summe gute Verbesserungen für den Lebensraum der Insekten bringen können.

Kreisrat und Landratskandidat Lorenz Heilmeier bat zum Schluss nochmals um die Unterstützung für die ÖDP. Er erinnerte daran, dass die ÖDP die einzige Partei ist, die wohlüberlegt und aus guten Gründen,  keine Firmenspenden annimmt

Die ÖDP will möglichst viele Sitze im Kreistag erreichen um ökologische Politik auf Kreisebene noch besser umzusetzen.  Dieses Ziel ist realistisch und machbar zeigte sich Landratskandidat Lorenz Heilmeier zuversichtlich.


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