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ÖDP Stammtisch - Klimaneutrales Ergolding bis 2035

Kürzlich fand der erste Stammtisch der ÖDP Ergolding im neuen Jahr statt. Natürlich online. Zusammen mit den drei Gemeinderäten, den Ortsvorständen und einigen Gästen wurden aktuelle Themen rund um Ergolding diskutiert. Auf besonderes Interesse stieß dabei die Debatte, wie man es schaffen kann, dass Ergolding auf absehbare Zeit klimaneutral wird. Große Unternehmen wie die BMW machen es vor, von der Staatsregierung, dem Wirtschafts- und Umweltministerium in Bayern wird es eingefordert. Somit liegt es an den Ergoldingerinnen und Ergoldingern, hier mitzuziehen.

Als Basis für die Diskussion lag ein Antrag an den Ergoldinger Marktgemeiderat vor, den Ortsvorsitzender Dr. Max Huber präsentierte. Der Antrag fordert dazu auf, dass zum einen der vorhandene Energienutzungsplan aus dem Jahre 2014 aktualisiert wird. Eine Forderung, die bereits im Energienutzungsplan selbst gestellt wird. Zum anderen, dass dieser Plan um Vorschläge für Maßnahmen ergänzt wird, wie Ergolding bis 2035 klimaneutral werden kann. Der Antrag fiel auf breite Zustimmung der Teilnehmer. Als nächsten Schritt wollen die Ergoldinger ÖDPler auf den Bürgermeister und die anderen Fraktionen zugehen und diese als Unterstützer gewinnen.

Nachdem die Staatsminister Aiwanger und Glauber vor einem guten Jahr LENK - die Landesanstalt für Energie und Klimaschutz – gegründet haben, geht die Ergoldinger ÖDP davon aus, dass der Antrag auch in Ergolding auf offene Ohren bei anderen Parteien stoßen wird. Eine Aufgabe von LENK ist es nämlich, „die Kommunen auf ihrem Weg in die Klimaneutralität [zu] beraten und [zu] begleiten“, wie im Internetauftritt des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zu lesen ist.

Weitere Themen in der Onlinekonferenz waren die Möglichkeiten von Kurzumtriebsplantagen auf ungenutzten Flächen. Hier kam der Einwand, dass in der Region aktuell das Angebot an Hackschnitzel den Bedarf weit übersteigt. Das Potential zum Ausbau von Hackschnitzelheizungen ist also noch groß. Durch Kurzumtriebsplantagen – bei denen schnell wachsende Gehölze zur energetischen Nutzung angebaut werden – kann man dann auch den erhöhten Bedarf langfristig decken.

Auch die neuen Anzeigetafeln, die als Beitrag zur Nachhaltigkeit beworben wurden, wurden besprochen. Dabei kam die Idee von Daniel Grosser, dass der Markt dadurch die Möglichkeit hätte, Wahlwerbung einzig auf die Anzeigetafeln zu beschränken. Vielleicht ergänzt mit wenigen festen Plakatwänden, wie aus Landshut oder Essenbach bekannt. Dies wäre dem Ortsbild von Ergolding vor den Wahlen sehr zuträglich, und zudem ein Beitrag zur Müllvermeidung und damit tatsächlich ein mehr an Nachhaltigkeit.