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Entscheidungsschema für den Marktgemeinderat

Bei Entscheidungen sollte der Gemeinderat alle verschiedenen Interessen abwiegen, und dies transparent darstellen. Dies ist zum Beispiel durch eine Entscheidungsmatrix möglich.

Im Folgenden wird eine solche anhand der Entscheidung zum Bau einer Erdgasleitung nach Käufelkofen dargestellt:

 

Die Entscheidung

Firmen

Personen

Gemeinwohl

Wem nützt sie?

**

*

 

Wem schadet sie?

*

*

***

Beschluss: Es soll eine neue Erdgasleitung von Ergolding nach Käufelkofen gelegt werden.

Wem nützt, und wem schadet die Entscheidung? Detaillierte Aufschlüsselung.

Auswirkungen auf einzelne Firmen:

Positiv

EVE: neue Kunden können aquiriert werden

Ausführende Firma: erhält stattlichen Auftrag

Negativ

EVE: Ohne Bedarfsanalyse besteht ein hohes Risiko, dass die Leitung nicht rentabel ist.

Auswirkungen auf einzelne Personen(gruppen):

Positiv

Anwohner Leitungstrasse + Bauherren Neubaugebiet: zusätzliche Option zur Energieversorgung. Da es bereits wirtschaftliche Alternativen gibt, ist dieser Vorteil nur gering.

Negativ

Anwohner Leitungstrasse: Einschränkungen durch Bautätigkeiten

Bauherren im Neubaugebiet, die sich nicht an das Erdgasnetz anschließen lassen, müssen trotzdem die Erschließung zahlen.

Auswirkungen auf das Gemeinwohl:

Positiv

-

Negativ

Als Mitgesellschafter treffen Fehlinvestitionen hauptsächlich die Kommunen – und damit auch deren Bürger –, die an der EVE beteiligt sind.

Eine weitere Erhöhung des CO2 Ausstoßes beschleunigt weiter den Klimawandel.

Alte Ölheizungen können durch Gasheizungen ersetzt werden, wodurch der CO2 Ausstoß verringert wird. Dadurch wird allerdings die Chance auf Alternativen reduziert, die noch weniger CO2 Ausstoß haben. 

Die Gasförderung verursacht Umweltschäden in den Förderländern.

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