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ÖDP will sichere Radwege und empfiehlt nachbarschaftliches Zusammenrücken in Zeiten von Corona

Zu einem Sommergespräch anderer Art lud Stadträtin Elke März-Granda die ÖDP-Vorstandschaft zu einem Austausch am Sonntagabend in den Bürgerbiergarten ein. Ortsvorsitzender Heiko Helmbrecht meinte, der Sommer und die Urlaubszeit seien hervorragend geeignet, einen entspannten Blick auf seine alten Verhaltensweisen zu werfen.

Statt in die Ferne schweifen könne man die freie Zeit als Zeit der Ruhe nutzen und manche alten Angewohnheiten versuchen zu verändern. Elke März-Granda hielt es beispielsweise in diesem Sinne für möglich, dass kleine Einkäufe, die sowieso getan werden müssten, in der Urlaubszeit zu versuchen, mit dem Rad zu tätigen. Das schöne Wetter unterstütze dieses Ansinnen im Sommer geradezu ideal. Hinzu käme ein Benefit für die eigene Gesundheit und für die Umwelt.

Und wenn die Verwaltung mitmache und unterstütze, werden einige ihrer Radwege-Initiativen für Radler umgesetzt. März-Granda habe immer ein offenes Ohr für Radler. So habe sie kürzlich beispielsweise angeregt, dass der durch eine Baumaßnahme ramponierte neue Fahrradweg bei der Einmündung im Bereich Untere Auenstraße beim Pflegeheim St. Rita anstatt einer Kiesschicht wieder eine wassergebundene Decke bekommt. Ebenso soll ein in der Fahrbahn befindlicher und gefährlich hervorstehender Betonquader entfernt werden. Beim Schwimmbad habe sie veranlasst, dass die Markierungen des Radwegs vor dem Eingang des Stadtbades erneuert werden. Dort parken häufig leider Motorräder direkt auf dem Radweg, da die Markierungen des Radwegs dort nicht mehr erkennbar sind.

Außerdem bat sie dringend die Verwaltung eine Fahrbahntrennlinie auf dem relativ neuen Radweg an der Isar, der von der Schützenstraße stadtauswärts abzweigt anzubringen, um gefährliche Begegnungen in der unübersichtlichen Kurve zu vermeiden.

Auf eine noch zu wenig beachtete Nachbarschaftsplattform „nebenan.de“ wies im Gespräch Winfried Wiesnet aus Auloh hin. Er sei leider einer der wenigen Teilnehmer dieser deutschen Plattform, die sich nur lokal vernetzt, aber bundesweit auftritt. Interessant werde diese Plattform aber dann besonders wenn sie genügend Nachbarn nutzen. Und er warb deshalb im Biergarten dafür, dass die Plattform noch breiter bekannt gemacht werde. Es könnten damit unter Nachbarn Veranstaltungen angekündigt werden oder Mitteilungen an die Mitglieder der eigenen Nachbarschaft gesendet werden. Das wäre ideal auch für Vereine vor Ort dort aufzutreten. Die Plattform ermögliche eine unaufdringliche Nachbarschaftshilfe. Beispielsweise könnten dadurch Nachbarn untereinander leichter Werkzeuge austauschen, auf Hofflohmärkte hinweisen oder sich gegenseitig bei speziellen Arbeiten unterstützen. Auch viele gebrauchte Gegenstände werden angeboten, finden dadurch einen neuen Nutzer und landen so nicht im Müll. Ökologische und soziale Gründe sprechen für die ÖDP dafür, diese Plattform zu unterstützen, damit die Nachbarschaft noch besser zusammenfinde und so Urlaub daheim schöner wird.

(Foto: Elke März-Granda)


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