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ÖDP will einen „Landshuter Umweltpreis“

Mit ihrem Antrag wollen die beiden ÖDP-Stadträte Elke März-Granda und Stefan Müller- Kroehling erreichen, dass die Stadt Landshut künftig einen Umweltpreis auslobt.

„Umwelt- und Klimaschutz wird angesichts der globalen Herausforderungen eine unaufschiebbare und zentrale Aufgabe für Kommunen in den kommenden Jahren“, argumentiert März-Granda.

Die gesteckten Klima-Ziele könne Politik und die Stadtverwaltung nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Landshut erreichen. Mit der Auslobung eines Umweltpreises soll das Bewusstsein in der Öffentlichkeit gestärkt werden, dass jeder Einzelne etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun kann. Gleichzeitig sollen dadurch die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden und zu weiteren Handeln anregen. Hierbei sind jedes Projekt und jede einzelne Maßnahme hilfreich.

„Häufig fehlt bloß der Anstoß dazu, Verhaltensmuster zu überdenken und zu ändern“, so Müller-Kroehling weiter. Deswegen sei man darauf gekommen, einen Umweltpreis auszuloben. Im Rahmen dieser Auszeichnung soll gerade auf umsetzbare Beispiele verwiesen werden. Die Projekte sollten "möglichst ansteckend" wirken und somit eine Signalwirkung für weitere Aktivitäten zum Schutz der Umwelt haben.

Die Politiker sind sich einig, dass die Stadt Landshut durch die Vergabe des Umweltpreises ihrer eigenen Verantwortung gerecht wird und bürgerschaftliches Engagement zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und umweltorientiertes, nachhaltiges Handeln aktiv fördern und wertschätzen kann.

„Mit dem Preis bringt die Stadt ihre Anerkennung für herausragende Leistungen oder Maßnahmen auf dem Gebiet des Umwelt-, Natur- oder Klimaschutzes zum Ausdruck“, so März-Granda.

Ansprechen will man mit dieser Idee Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Initiativen, Kindergärten und Schulen sowie Unternehmen, die ihren Wohnsitz, ihren Sitz oder ihren Wirkungskreis in Landshut haben und ein konkretes vorbildliches bzw. innovative Projekt im Umwelt- und Naturschutz umgesetzt haben. „Es würden sich drei Bewerbergruppen für den Umweltpreis anbieten: „Kinder- und Jugendliche“, „Betriebe und Firmen“ und schließlich „Einzelpersonen und sonstige Initiativen“, so Müller-Kroehling. Besonders den regionalen Betrieben mit ihrem freiwilligen Engagement im Umwelt- und Klimaschutz könnte damit eine öffentliche Plattform geboten werden.

Die Projekte können beispielsweise aus den Bereichen Energie und Klimaschutz, Natur- und Artenschutz, zukunftsfähige Mobilität oder Ressourceneinsparung kommen. Ausgezeichnet werden kann zudem die ökologische Gestaltung von Haus- und Kleingärten oder gewerblicher Flächen, wie beispielsweise Fassaden- und Dachbegrünungen. Auch können nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsformen oder Naturerfahrung und Umwelterziehung Vorbildinitiativen sein.

Viele Städte in ganz Deutschland verleihen den Umweltpreis. In der Nähe von Landshut sind das z.B. Deggendorf, Regensburg, Dingolfing oder Mainburg. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir für die Einführung des Umweltpreise die notwendige Unterstützung im Stadtrat erhielten, damit auch Landshut spätestens im übernächsten Jahr engagierte Landshuter Bürger und Firmen auszeichnen kann“, betonen die ÖDP-Stadträte.


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