Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

Mobilitätskonzept für Landshut

Bahn und Freistaat wollen gemeinsam 20 neue Haltestellen einrichten, eine davon in Ergolding

Dei der vor kurzem stattgefundenen Vorstandssitzung des ödp-Ortsverbandes Landshut berichtete Stadträtin Christine Ackermann insbesondere über den Fortschritt des Mobilitätskonzepts der Stadt Landshut. Bisher haben bereits zwei Workshops im Rahmen des Mobilitätsforums stattgefunden. Neben Teilnehmern aus dem Stadtrat sind dort auch Vertreter von Verbänden, Institutionen und Nachbargemeinden eingebunden. Tragende Säulen des Mobilitätsforums sind aber die Fachleute aus der Verwaltung der Stadt.

In diesem Zusammenhang erläuterte Ackermann, dass sich auch als sehr positiv erweist, dass die Bahn gemeinsam mit dem Freistaat 20 neue Haltestellen einrichten will. „Erfreulicherweise wird in Ergolding eine dieser Haltestellen sein,“ so Ackermann.

Martin Hanselmann, der sich als Zugführer bestens mit dem Thema Bahn auskennt, wies darauf hin, dass im Flächennutzungsplan der Stadt Landshut nicht nur der Haltepunkt in Ergolding vorgesehen ist. Insbesondere im Bereich der Bahnlinie Landshut-Neumarkts/St.Veit bestehen bis zum Südbahnhof noch zwei weitere Haltestellen. Zum einen in unmittelbarer Nähe zum Hans-Leinberger-Gymnasium und Pestalozzischule soweit weiter südlich im Stadtteil West in Nähe des Stadtbades. „Damit könnte  mit weinig Aufwand eine neue Nord-Süd-Verbindung geschaffen werden, die gerade für Schulkinder aus dem Bereich Achdorf attraktiv ist,“ so Hanselmann, „aber auch für Arbeitnehmer, denn mit diesen Haltestellen wäre auch u.a. das  Klinikum und das BKH angeschlossen.“

Insgesamt sind im Flächenutzungsplan der Stadt Landshut fünf solcher Haltestellen eingeplant. So noch in der Bayerwaldsiedlung, in Löschenbrand und auf Höhe des Stadtteils Münchnerau. „Nachdem gerade bei der Bahn offensichtlich ein Umdenken stattgefunden hat, bietet sich hier eine ganz große Chance, die Umsetzung der bereits geplanten Haltestellen früher durchzuführen.“ so Herbert Eichner, „Im Rahmen des Mobilitätskonzept könnte dies der Bahn vorgestellt werden.“

Gerade aufgrund der schwierigen Topographie der Stadt Landshut sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die geeignet sind den tagtäglichen Verkehrskollaps zu umgehen. Aus diesem Grund wurde durch den Ortsverband Landshut beschlossen, dass Stadträtin Ackermann umgehend einen hierauf gerichteten Antrag stellen wird.

Zurück