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Mit uns in eine blühende Zukunft

Volksbegehren Artenschutz und Gewerbeflächen bei Auftaktveranstaltung der ÖDP

Essenbach. Anton Moissl aus Oberahrain, stellvertretender Vorstand des SV Essenbach ,begrüßte in seiner Herberge, der Sportgaststätte Essenbach, die interessierte Zuhörerschaft. Er kandidiere auf der ÖDP-Liste, weil die Arbeit der ÖDP im Marktgebiet von Sachverstand und Weitsicht geprägt sei. Durch den Abend führte der Orstvorsitzende und Marktgemeinderat Stefan Zellner. "Uns liegt besonders die Umsetzung der Klimaschutzziele, die Einführung eines vernünftigen Personennahverkehrs und eine gesunde, erlebenswerte Natur am Herzen, " erklärte Zellner. So habe man in der auslaufenden Wahlperiode mit guten Ideen und vernünftiger Sachpolitik Zukunftsverantwortung für Esenbach übernommen. Um die Arbeit der ÖDP im neuen Marktgemeinderat fortzusetzen, bieten unsere Kandidaten ihre Mitarbeit an. Listenführerin und Fraktionssprecherin Renate Hanglberger ging in ihrem Statement auf die Anträge ein, die die ÖDP in das Ratsgremium eingebracht habe. Mit Stolz dürfe man sagen, dass wir erfolgreich wie keine andere Gruppierung unsere Ideen und Anregungen zum Wohle der Bevölkerung umsetzen konnten. Wenngleich es noch viel zu tun gäbe, betonte Hanglberger. Wir möchten mit unserer Arbeit weiterhin dafür sorgen, das Essenbach im wahrsten Sinne aufblüht.

Es gebe noch viel Potenzial für insektenfreundliche Blühflächen auf sogenannten "Sowieso-Da-Flächen", dies sei zum Beispiel das Begleitgrün entlang unserer Straßen oder die verbliebene Grünfläche am Rathausplatz, erklärte Hanglberger. Kreis- und Marktrat Wolfgang Hiemer erörterte die Position der ÖDP zu einem möglichen Gewerbegebiet im Osten von Essenbach. Dabei verwies er auf das Abstimmungsverhalten im März 2018 der im Marktrat vertretenen Parteien. Damals stimmte die große Mehrheit für die Ansiedlung für einen BMW-Standort an der Ausfahrt der B 15 Neu auf der Wattenbacher Seite. "Zum Glück habe der Investor den Wettbewerb mit diesem Standort nicht gewonnen", konstatierte Wolfgang Hiemer. Umsomehr freue es ihn, dass sich unsere klare und mutige Haltung - in Essenbach keine Logistikzentren haben zu wollen- nun auch bei den Kollegen und Kolleginnen im Marktrat durchgesetzt zu haben scheint. "Wir bleiben weiterhin für Sie auf der Hut", sagte er dem Publikum zu.

Listenkandidatin Linda Zierke wies auf eine Veranstaltung der Bürgerinitiative Landshut „Stop 5 G“ am kommenden Dienstag im Gasthaus zur Insel hin. Bei 5 G handle es sich um die neueste Generation im Mobilfunk. Ab 2020 soll das 5G Netz auch in Deutschland für Nutzer verfügbar sein. Für diesen neuen Kommunikationsstandard werden im Vergleich zum heutigen 4G zusätzliche Frequenzbänder benötigt. 5G arbeitet mit Mikrowellentechnik. Es werde erwartet, dass zukünftig jede 150 Meter eine Antenneneinheit verbaut werden müsse, um die Mikrowellensignale übertragen zu können.

"Die Strahlenbelastung durch diesen neuen Standard sei auf lange Sicht für uns viel gefährlicher als das derzeit kursierende Corona-Virus", gab Zirke zu bedenken.

Nach der Einzelvorstellung der Kandidierenden zeigte sich, dass alle Listenbewerber hervorragende Ideen und vielfältige Erfahrungen aus ihren unterschiedlichsten Lebensbereichen mitbringen. Die ÖDP sei die Partei der Zukunft. Alles was zum Beispiel im Wahlprogramm aus dem Jahr 1996 stehe könne man heute noch genauso unterschreiben. Nur wenige haben damals von einem Biotopverbund oder von mehr regionalen Biolebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen gesprochen. Aufgrund unserers stetigen Einsatzes, sind diese Themen nun bei der Bevölkerung angekommen. Die ÖDP war schon immer gedanklich der Zeit voraus, bemerkte der Ortsvorsitzende Zellner. Die nächste Gelegenheit, die ÖDP und ihre Listenbewerber kennen zu lernen ist am Mittwoch, den 12. Februar im Gasthaus Gremmer in Ohu. Beginn ist um 19.30 Uhr.


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