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Fachmännischer Schnitt nicht nur im Friseursalon begehrt

Spätestens seit dem von der ÖDP initiierten erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen“ sind Obstbäume wieder mehr in das Blickfeld der Bevölkerung gerückt.

Der ehemalige, langjährige Vorsitzende des Gartenbauvereins Essenbach, Franz Gremmer, erkannte den Wert von Obstbäumen schon vor vielen Jahrzehnten. So wurden vor etwa 40 Jahren unter seiner Anleitung und tatkräftigen Mithilfe entlang der Alten Landstraße in Essenbach zahlreiche Obstbäume gepflanzt. Viele davon haben heute einen schweren Stand.

Die Straße wurde wohl im Laufe der Zeit verbreitert, so dass der Wurzelraum stark eingeschränkt ist. Ein Versorgungskabel entlang der Straße ist verantwortlich, dass die Bäume aus Sicherheitsgründen im Kronenbereich immer wieder stark beschnitten werden müssen. Auch in den Straßenraum dürfen die Äste nicht zu weit hineinragen.

Um den Bäumen dennoch wieder etwas bessere Lebensbedingungen zu verschaffen, organisierten die Vorsitzende des Gartenbauvereins Essenbach, Gisela Geppert, und 3. Bürgermeisterin Renate Hanglberger einen Vor-Ort-Termin mit dem Pomologen und „Baumdoktor“ Jürgen Pompe.

Angesichts des wohl gut gemeinten, aber bei diesem Bestand nicht angezeigten starken Rückschnitts der Bäume auf der Straßenseite

erklärte er sich bereit, im Rahmen eines Baumschneidekurses am 20. März 2021 zu zeigen, wie man den ehrwürdigen Baumbestand fachmännisch auslichten und wieder besser in Form bringen kann. „Hier muß man sehr behutsam vorgehen und darf nicht alle störenden Äste auf einmal rausnehmen“, da die Bäume sonst erst recht sogenannte Wassertriebe schieben“, erklärte der Spezialist in Sachen Obstbäume.

Treffpunkt für den Baumschneidekurs, unter Einhaltung der gültigen Hygienemaßnahmen, ist am Samstag, den 20 März um 14.00 Uhr im Schaugarten unterhalb des Wolfgangsberges. Nach dem Schnitt der hier im Herbst gepflanzten Bäume wird der Kurs in der Alten Landstraße fortgesetzt. Eingeladen sind alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei.