|
ödp unterstützt die Milchbauern |
|
|
|
ödp unterstützt die Milchbauern und die "Landshuter Tafel" Landshut Der ödp-Kreisverband Landshut hat die Milchbauern im berechtigten Kampf der bäuerlichen Milchviehbetriebe um faire Preise unterstützt. Der Lieferstreik ist eine harte Maßnahme, die aber aufgrund der bedrohlichen Lage verständlich ist. Obwohl sich bereits eine Ende des Lieferstreiks abzeichnete will man ein symbolische Zeichen setzen und als Verbraucher tüchtig einkaufen und nach Möglichkeit in den Supermärkten für leere Milchprodukte-Regale sorgen. So haben die ödp-Kreisräte Christine Huber und Lorenz Heilmeier zusammen mit den Vorstandschaftsmitgliedern Peter Keil und Alfred Hoffmann eine große Menge Milch gekauft und diese an die Landshuter Tafel für Hilfsbedürftige gespendet. Es ist ein Skandal so Lorenz Heilmeier, dass in heutigen Gesellschaft die Konzerne und Aktiengesellschaften im Preisdiktat auf der einen Seite den Landwirten so wenig bezahlen, dass ein Überleben nicht möglich ist und es auf der anderen Seite Menschen gibt, die sich Milchprodukte nicht mehr leisten können. Und das im reichen Deutschland. Mit der Milchaufkaufaktion will man die Aussitzstrategie der Milchindustrie stören. Die ödp unterstützt ausdrücklich die Forderung nach einem Erzeugerpreis von mindestens 43 Cent für den Liter Milch und appelliert an die Molkereien, an Handelsketten und Verbraucherschaft, für den Erhalt einer mittelständisch-bäuerlichen Landwirtschaftsstruktur den Beitrag fairer Preise zu erbringen, so Kreisrätin Huber. Bedrückend ist die Tatsache, dass die EU-Kommission und Teile der deutschen Politik nur die Gesetze des Weltmarktes kennen und auch die Landwirtschaft unter diesen Druck stellen wollen. Dabei wird übersehen, dass die Landwirtschaft ein wichtiger Teil der regionalen Sozialstruktur darstellt und – insbesondere in ihrer ökologischen Wirtschaftsweise – erheblichen Anteil am Erhalt der Kulturlandschaft hat äußerte sich Peter Keil. Marktradikale Politik steht im Widerspruch zu den besten Traditionen der Bundesrepublik: Der Markt muss durch eine gemeinwohlorientierte Ordnung ergänzt werden, damit es fair zugeht. Die bäuerlichen Familienbetriebe kämpfen so gesehen auch gegen den Marktradikalismus und für die soziale Marktwirtschaft. Deshalb unterstützt die niederbayerische ödp/Bündnis für Familie diesen bäuerlichen Einsatz für Fairness. Frau Hochban die verantwortliche, ehrenamtliche Leiterin von der Landshuter Tafel zeigte sich sehr erfreut über die Spende der ödp. Bereits knapp 200 Kunden hatte sie mit ihrem Helferteam bereits an diesen Tag versorgt. Die Not wird größer und die Spenden werden weniger ist leider ein zur Zeit deutschlandweiter Trend bei den "Tafeln" informierte Frau Hochban die ödp`ler. Diese waren doch sehr überrascht über die hohe Zahl. Eine erfreuliche Erkenntnis der Aktion war, dass es auch noch "Ehrenamtliche" wie Frau Hochban und ihr Helferteam gibt, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen, ohne nach den eigenen Vorteilen zu Fragen. 
|