Presse
Wahlabschluss in Ergolding PDF Drucken E-Mail

Wahlkampfabschluss der ödp Ergolding

Ergolding. Zur Abschlussveranstaltung der ödp im Gasthaus Krax’n konnte die Vorsitzende Christine Huber eine stattliche Anzahl von Besuchern begrüßen und lud dazu ein sich das ödp-Programm von verschiedenen Kandidatinnen und Kandidaten erläutern zu lassen. Christine Huber selbst, seit zwölf Jahren für die ödp im Kreistag, nannte die Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Energie als eine der wesentlichen Aufgaben der kommenden Jahre. „Daher müssen alle Vorhaben der Gemeinde sowohl auf ihre wirtschaftlichen Auswirkungen als auch ihre Konsequenzen für die Umwelt überprüft werden“, forderte sie vor dem Hintergrund der Diskussion über den Klimaschutz Veränderungen in der Gemeindepolitik ein.
Im anschließenden Beitrag über die Verantwortung gegenüber den jüngsten Gemeindebürgern sowie deren Eltern konnte Conny Mayer, Elternbeiratsvorsitzende im Kindergarten St. Ingeborg, ihre Erfahrungen einbringen. Sie verwies auch auf die Chancen durch entsprechende Maßnahmen Eltern ausländischer Kinder an unsere Sprache und unsere Kultur heranzuführen und so einen wesentlichen Beitrag zur Integration zu leisten. Den folgenden Part zur Schulpolitik übernahm Günter Miß, der als Sozialarbeiter bei der Caritas tätig ist. Er ging zunächst auf den Umbau der Hauptschule ein, wo er erweiterte Maßnahmen bezüglich Turnhalle und Schulküche einforderte und auch die Chancen eines Erlebnis-Schulhofes erläuterte. Hier müsse der Markt Ergolding eigenes Geld in die Hand nehmen, wenn keine Zuschüsse zu erwarten seien. Auch erläuterte er die Forderung der ödp nach Erweiterung der Schulsozialarbeit und empfahl die Chancen einer Vernetzung von Schule und Vereinsarbeit zu prüfen. Mit der Empfehlung, dass es Kindern möglich sein müsse die Schule zu Fuß oder per Rad zu erreichen leitete er zum zweiten Teil seines Vortrags über und erklärte, dass sich die ödp für weitere Verbesserungen des Radwegenetzes einsetzen würde.
Den letzten Teil des Vortrages übernahem Heike Eichhorn, welche die Besucher auf Besonderheiten des bayerischen Kommunalwahlrechts aufmerksam machte. Sie erläuterte, dass der Wähler einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen geben oder auch Kandidaten verschiedener Listen ankreuzen könne. Auf jeden Fall, so empfahl sie, solle das Listenkreuz nicht vergessen werden. „Am besten machen sie dieses Kreuz bei der ödp“, schloss sie ihren Vortrag. Christine Huber griff diesen Hinweis nochmals auf und informierte, dass die ödp die einzige Partei sei, die keine Firmenspenden annehmen würde. Auf diese Weise sei sicher gestellt, dass die ödp niemandem außer dem Wähler verpflichtet sei.

Wahlabschluss in Ergolding
 
Abschlussveranstaltung Essenbach PDF Drucken E-Mail

Abschlussveranstaltung der ödp-Essenbach

Am Donnerst, 21. Februar begrüßte der Ortsverband der ödp Essenbach interessierte Bürgerinnen und Bürger zu seiner Abschlussveranstaltung im Gasthaus Mittermeier in Ahrain.

 

Wahlabschlussveranstaltung in Essenbach

 

 
Ergoldinger Seniorennachmittag PDF Drucken E-Mail

Ergoldinger Seniorennachmittag fand großen Anklang

 

Seniorennachmittag der ödp Ergolding

 

Auch heuer trafen sich im Gasthaus Zur Krax`n in Ergolding wieder  viele Seniorinnen und Senioren zu einem vergnüglichen Nachmittag. Christine Huber, Vorsitzende der ödp -Ergolding begrüßte alle auf`s herzlichste und lud zu Kaffee und Kuchen ein. Selbstverständlich waren die Kiache selber gebacken und fanden viel Zuspruch.
Im Sketch , der von Kreisrätin Marianne Pritscher und ihrer Schwester gespielt wurde, ging es um eine Führung durch ein Rathaus irgendwo in Niederbayern. Ein schwieriges Unternehmen, musste ein Kulturreferent doch seinem itelienischen  Gast die Räume des Rathauses und den Garten erklären - ohne selber dessen Sprache zu beherrschen. Nur mit Händen und niederbayrischen Englisch kam es zu allerhand Verwechslungen. Kreisvorsitzender Lorenz Heilmeier besuchte die Runde.und freute sich mit Allen über diesen gelungenen Nachmittag.

 
ödp fordert Verbesserungen beim ÖPNV PDF Drucken E-Mail

ödp setzt sich für Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs ein

Ganz dem Thema Verkehr widmete ödp-Landratskandidat Lorenz Heilmeier seinen Vortrag am vergangenen Sonntag im Gasthaus Frauenbauer, Altdorf. Seiner Position „Bus und Bahn für viele statt Transrapid für wenige“ schloss sich ein Vortrag zum Thema ÖPNV an, der den Beifall der anwesenden Zuhörer fand.
Zunächst griff Heilmeier das Thema Transrapid auf und erläuterte, dass für die immensen Kosten – eine Summe von fast 2 Milliarden Euro steht hier im Raum – einiges für den Ausbau des Bus- und Bahnnetzes in Bayern getan werden könnte. Er kritisierte die Ausdünnung des öffentlichen Verkehrs in der Fläche, von dem auch der Landkreis Landshut betroffen sei. Seine Vision sei eine Anbindung des Landkreises Landshut an den Münchner Verkehrsverbund und gab seinem Wunsch mit Verbundticket kulturelle oder sportliche Veranstaltung in München besuchen zu können, Ausdruck.
Im zweiten Teil ging er dann mit dem Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen hart ins Gericht. Angesichts steigender Energiepreise hielt Heilmeier den Ausbau für ein unsinniges Projekt. „2012 wird die Welt täglich mehr Erdöl verbrauchen als gefördert wird. Dann wird sich der Kerosinpreis nicht mehr halten lassen und dass wird sich dann auch wesentlich auf Ticketpreise und die zahl der Flugbewegungen auswirken“, rechnete er vor. Auch das Argument, dass durch den Ausbau Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, hielt er für nicht stichhaltig. „Vor allem 400-Euro-Jobs und Niedriglohnarbeiten sind geschaffen worden“, hielt er den Befürwortern entgegen und wer das nicht glaube, der solle einmal im Nachbarlandkreis Freising nachfragen. Die im Kreistag beschlossene Stellungnahme pro Ausbau habe er auch in Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger im südlichen Landkreis nicht mitgetragen, die bereits jetzt erheblich unter den Folgen des Flughafens zu leiden haben. Unterstützung fand er hier bei der anwesenden Bruckbergerin Katharina Pröls, die für die ödp auf der Kreistagsliste kandidiert. Sie schilderte aus eigener Erfahrung wie stark sich der Fluglärm in ihrer Heimatgemeinde auswirkt. Sie forderte, dass die Landratskandidaten aller Parteien sich doch einmal mit den Positionen der betroffenen Bürger auseinandersetzen sollten.
Abschließend versicherte Heilmeier nochmals, dass er sich als Landrat für eine Verbesserung des Busnetzes im Landkreis stark machen werde.

 
Ökologischer Aschermittwoch PDF Drucken E-Mail

Ökologischer Aschermittwoch in Käufelkofen

Landratskandidat Lorenz Heilmeier erläutert das Wahlprogramm

 

Lorenz Heilmeier spricht beim ökologischen Aschermittwoch

 

Zur traditionellen Aschermittwochsveranstaltung des ödp-Kreisverbandes konnte die Ortsvorsitzende Christine Huber auch diesmal wieder eine Vielzahl von Besuchern in der Gaststube des Jagerwirts in Käufelkofen begrüßen. „Aus Anlass der Kommunalwahl haben wir in diesem Jahr auf einen Gastredner verzichtet und wollen dem Landratskandidaten Gelegenheit geben das Programm der ödp vorzustellen,“ stellte sie das Programm des Abends vor.
Bevor der Hauptredner, Landratskandidat Lorenz Heilmeier, das Programm der ödp erläuterte, gab sie jedoch dem langjährigen ödp-Marktgemeinderat Ludwig Huber das Wort, der auf die Arbeit der vergangenen Jahre zurückblickte. Angesichts der erwirtschafteten Rücklagen sei der Markt Ergolding trotz der anstehenden Aufgaben sehr wohl in der Lage über die Senkung gemeindlicher Steuern einen Teil der Erträge an die Bürgerinnen und Bürger zurückzugeben. Denn diese hätten schließlich die gute Finanzlage auch mit erwirtschaftet. Er bedauerte auch, dass die ständigen Forderungen der ödp nach verbessertem Klimaschutz, Nutzung nachwachsender Rohstoffe und Energieeinsparung erst jetzt ansatzweise Früchte trage. „Es ist Zeit für den Wechsel, eine gute Demokratie lebt auch von der Abwechslung“, schloss er sein Statement.
Beginnend mit Klängen indianischer Musik stellte dann Lorenz Heilmeier das Kreistags-Wahlprogramm der ödp vor und leitet daraus die Ziele für seine Landratskandidatur ab. „Wer verantwortlich handeln will“, so Lorenz Heilmeier, „der muss sieben mal sieben Jahre vorausschauen.“ Dies sei die Grundlage einer Politik gewesen, welche den Indianern Jahrhunderte lang ein Leben im Einklang mit der Natur ermöglicht habe. Die heutige Politik sähe anders aus und sei allerhöchstens für die Wahlperiode von sechs Jahren vorausschauend. Dem Motto der ödp „so leben, dass Zukunft bleibt“ fühle er sich verpflichtet und erläuterte dies an einigen Themen, die er und die Kreistagskandidaten der ödp sich auf die Fahne geschrieben hätten. Als Beispiel griff er die Abfallwirtschaft heraus und bemängelte den Abfalltransport nach Schwandorf, wo der Abfall des Landkreises der Verbrennung zugeführt werde. Wesentlich sinnvoller wäre es gewesen, die Option eines Biomassekraftwerkes zu nutzen. Die Option, dies im eigenen Landkreis zu nutzen, habe durch einen privaten Anbieter bestanden und sei nicht genutzt worden. So hätten Transporte vermieden und Arbeitsplätze geschaffen werden können. Zudem seien bei allen öffentlichen Bauten die nachwachsen Rohstoffe als Brennstoffträger zu nutzen. „Sinnvoller und verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen sind wir unsren Kindern schuldig!“ forderte hier ein Umdenken.
Kurz ging er auf das Thema Gentechnik ein und kritisierte das gerade verabschiedete Gesetz. Danach gilt als gentechnikfrei, wenn im Produkt weniger als ein Prozent gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe vorhanden seien. „Gilt somit auch jemand als treu, der nur in einem Prozent aller Fälle Ehebruch begeht?“ fragte er ironisch in die Runde der Zuhörer und verdeutlichte mit diesem Beispiel die Absurdität des Gesetzes. Auch der geforderte Abstand zu anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen von gerade 150 Metern ärgere ihn, denn da habe wohl niemand den Wind um seine Einwilligung gefragt. Für die ödp ergibt sich daraus die Forderung nach einem gentechnikfreien Landkreis.
„Bus und Bahn für alle statt Transrapid für wenige!“ überschrieb Heilmeier den folgenden Teil seines Vortrags. Die Entscheidung des Kreistages gegen die Stimmen der ödp-Kreisräte für die dritte Startbahn am Münchener Flughafen sei für ihn schon unverständlich gewesen – die Nachteile, vor allem für die Bewohner im südlichen Landkreis würden wesentlich schwerer wiegen als das Totschlag-Argument der verbesserten Arbeitsmarktsituation. Ähnlich sei es auch mit dem Transrapid, mit dessen prognostizierten Kosten ein verbesserter öffentlicher Personennahverkehr für viele Bürger möglich sei. Ein Anschluss an den Münchner Verkehrs-Verbund würde den Bewohnern des Landkreises Landshut die Möglichkeit bieten zu kulturellen und sportlichen Veranstaltungen kostengünstig und bequem in die Landeshauptstadt zu kommen.
Zuletzt wies er nochmals darauf hin, dass die ödp bewusst auf Spenden von Firmen verzichte, während alle anderen Parteien hier gerne die Taschen aufhalten würden. „Und wer einer Partei einen fünfstelligen Betrag zur Verfügung stellt, der will dafür auch etwas haben. Wundern Sie sich also nicht, wenn Politik im Interesse der Konzerne und nicht im Interesse der Bürger gemacht wird!“ gab er allen Zuhörern zu bedenken. Auch dies sei ein gutes Argument ödp zu wählen.
Im Schlusswort dankte Lorenz Heilmeier den interessierten Zuhörern und nannte nochmals den Kernpunkt der ödp-Politik: „Wer sich für den Erhalt der Familie als bewährte Lebensform einsetzt, der tritt auch ein für die Basis eines zukunftsfähigen Staates.“

 
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