Politik für die ganze Familie PDF Drucken E-Mail

Politik für die ganze Familie 

ödp setzt Schwerpunkte für die Haushaltsberatung 

Essenbach / Mettenbach Im Vorfeld der Haushaltsberatungen besprachen sich die ödp-Marktgemeinderäte Winfried Wiesnet und Bernhard Kreilinger im Gasthaus Bergmüller mit ihren Mitgliedern beim Monatstreffen. "Der Haushaltsplan 2007 muss auch die Handschrift der ödp tragen, damit er unsere Unterstützung finden kann", sagte Wiesnet.

Er wies darauf hin, dass kürzlich eine Initiative der örtlichen ödp in Sachen preisgünstiges Bauland für Familien hinter verschlossenen Türen im Marktgemeinderat verhandelt wurde. Das Ergebnis sei enttäuschend, so Wiesnet. Im Verantwortungsgebiet des Rates soll bis auf weiteres keine zusätzliche Förderung der Familien beim Erwerb von Bauland stattfinden.
Nach Auffassung der ödp sollte dringend ein Sozialarbeiter für die Grund- und Hauptschule Essenbach eingestellt werden. Die Lehrer müssten entlastet werden, damit sie sich besser ihre eigentlichen Aufgabe, dem Unterricht, widmen können. Im kommenden Haushaltsplan müssen die Mittel hierfür bereit stehen, erklärte Wiesnet.
Weitere Themen des Treffens waren zum Beispiel die Abschaffung des Papiergeldes oder der Jugendtreff im Marktgebiet. Marktgemeinderat Bernhard Kreilinger stellte fest, die ödp habe in den vergangenen Haushaltsjahren immer wieder die Abschaffung des Papiergeldes an den Schulen im Marktgebiet gefordert. Auf nachfrage stellten die Anwesenden fest, dass der Erweiterung eines Supermarktes in Altheim-West durch die Mehrheit im Bauausschuss zugestimmt wurde.
Im Gegensatz dazu sei für die ödp das Vorhaben allein schon aus baurechtlicher Sicht eine fragwürdige Ratsentscheidung. Die nachträgliche Stellungnahme des Landratsamtes gebe ihr Recht. Dieses Thema habe unmittelbar Einfluss auf alle Gemeindeteile, da zusätzliche Kaufkraft von dort abgezogen werde. "Die Auswirkungen wurden nicht diskutiert", erklärte Winfried Wiesnet. Insbesondere älteren Menschen, die auf eine Grundversorgung unmittelbar vor Ort angewiesen seien, tue man keinen Gefallen.