Ortsverband Essenbach
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Der neugewählte Vorstand des Ortsverbands Essenbach

Foto v. l. n.r. : Neu gewählte Funktionsträger des ÖDP- Ortsverbandes Essenbach: Kassenprüfer Wolfgang Hiemer (Altheim), Schriftführer und Delegierter am Bundesparteitag in Eisenach Martin Heimerl (Unterahrain), Beisitzerin Elisabeth Grenzer (Oberahrain), stellv. Vorsitzender Stefan Zeller (Altheim), Beisitzerin und Kassenprüferin Maria Sollinger (Essenbach), Ortsvorsitzender Winfried Wiesnet (Mirskofen), Beisitzerin Renate Hanglberger (Oberwattenbach), Beisitzer Bernhard Kreilinger (Altheim)

Essenbach/Ahrain. Die Mitglieder der örtlichen ÖDP trafen sich letzten Montag wegen Neuwahlen zu ihrer Jahresversammlung, die in Ahrain im Dorfgemeinschaftshaus stattfand. Mit geringen Änderungen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder mit Winfried Wiesnet als Vorsitzenden bestätigt. Zusätzlich wurde neu als einer der Kassenprüfer Wolfgang Hiemer aus Altheim bestimmt. Hiemer ist Marktgemeinderatsmitglied, wie Wiesnet und wurde kurz vorher in die ÖDP als neues Mitglied aufgenommen. Bei der letzten Gemeinderatswahl kandierte er noch als Parteifreier auf der ÖDP- Liste.

In seinen Rechenschaftsbericht ging Wiesnet sowohl auf die örtliche Arbeit der ÖDP im Rathaus ein, wie auch auf Tätigkeiten des Ortsverbandes im Marktgebiet. Einführend bezeichnete der Ortsvorsitzenden als notwendige Eigenschaften der täglichen politischen Arbeit auf Gemeindeebene Beharrlichkeit, Ausdauer und Mut, um auf diese Weise Erfolge im Rathaus erzielen zu können. „Nur der stete Tropfen höhlt den Stein.“ Die örtliche ÖDP stehe nicht für Beliebigkeit, sondern wolle vor Ort Grundsätzen dienen, die das Allgemeinwohl fördern, So sollten vorausschauenden Zukunft- und Entwicklungskonzepte im Markt Essenbach, insbesondere in der Baulandpolitik stärker Berücksichtigung finden, um beispielsweise einheimische Familien mit Kinder stärker auch finanziell zu fördern. Die Arbeit im Ortsverband selbst, außerhalb des Rates, solle auch gekennzeichnet sein durch eine gute interne Informationsweitergabe,beispielsweise bei regelmäßigen Treffen der Mitglieder.

Als dann wurden die Anwesenden in der Versammlung zum Haushaltsentwurf 2010 vorinformiert. Dieser stand im Rat zur Verabschiedung an. Die beiden Marktgemeinderäte übergaben einen Abdruck der ÖDP- Haushaltsrede jeden Anwesenden.

In der Rede spielen unter anderen ganz konkret auch die anteiligen Ausgaben für 2010 beim zur Zeit im Bau befindlichen Musikschulgebäude eine wichtige Rolle. Wegen mehr als schätzungsweise sieben Millionen Gesamtkosten für das Musikschulgebäude habe die ÖDP dieses Konzept früher bereits abgelehnt. Der sogenannte „Goldfassaden - Bau“ , wie Versammlungsteilnehmer im doppelten Sinne ihn wegen seiner hohen Kosten und seiner schimmernden Außenfarbe nannte, ist nach Auffassung der Versammlungsteilnehmer einer Landgemeinde wie Essenbach nicht angemessen. Nach Auffassung der örtliche ÖDP hätte ein schlichteres Gebäude für die Musikschüler genau den gleichen Zweck erfüllt, wäre zudem wesentlich kostengünstiger gewesen. Wiesnet informierte hierzu noch, dass eine schriftliche Anfrage der ÖDP über die tatsächlichen Gesamtkosten, einschließlich der Grundstückskosten, bislang vom Bürgermeister völlig unzureichend beantwortet worden sei. Auch eine zusätzliche schriftliche Nachfrage im Rathaus dazu verlief bisher ergebnislos, informierte Wiesnet die Mitglieder.

Ausdrücklich dankte Wiesnet besonderes auch den großen Helferkreis des jährlichen Weihnachtsmarktes und des Ferienprogramms für die geleisteten ehrenamtlichen Stunden des vergangenen Jahres. Das seien auch regelmäßige Höhepunkte in der Zusammenarbeit der Mitglieder neben der eigentlichen politischen Arbeit. Hierzu gehören Plakatierarbeiten für das Nichtrauchervolksbegehren genauso, wie Flugblatt- Verteilaktionen. Schließlich wurde als ÖDP- Erfolg im engeren Sinne noch gewertet, dass seit einiger Zeit die Informationspolitik des Rathauses gegenüber den Bürgern verbessert worden sei. Wie seit langen gefordert werden jetzt Einladungen und Protokolle zu den Gemeinderatsitzungen vom Bürgermeister , im Internet zeitgleich veröffentlicht.

Nach der Entlastung der bisherigen Vorstandsschaft wurde neben den bereits genannten Personen bei den Neuwahlen neu Bernhard Kreilinger als Beisitzer in die Vorstandsschaft gewählt. Der Unterahrainer Martin Heimerl fungiert weiterhin als Schriftführer, wie auch Susanne Schacherl aus Oberahrain als Kassiererin im Ortsverband. Ebenso wurden Maria Sollinger, Elisabeth Grenzer und Renate Hanglberger in ihrer Beisitzertätigkeit bestätigt.

Abschließend wurde noch bekannt, dass die örtliche ÖDP am 2. September die jährlichen Waldspiele für Kinder wieder durchführen wolle. Winfried Wiesnet nutzte die Gelegenheit um hierfür um Mithilfe zu werben. Der einzige Essenbacher Bundesparteitagsdelegierte Martin Heimerl informierte die Mitglieder zum Ausklang noch über den Verlauf des ÖDP- Bundesparteitag, den er vor einer Woche in Eisenach in Thüringen besuchte. Ein offener Stammtisch schloss sich der Jahresversammlung an.

 
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Abschlussveranstaltung der ödp-Essenbach

Am Donnerst, 21. Februar begrüßte der Ortsverband der ödp Essenbach interessierte Bürgerinnen und Bürger zu seiner Abschlussveranstaltung im Gasthaus Mittermeier in Ahrain.

 

Wahlabschlussveranstaltung in Essenbach

 

 
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ödp: "Fragerunde einführen"

Essenbach/Unterunsbach: Am Sonntagabend fand in Unterunsbach eine Infoveranstaltung der örtlichen ödp zur Gemeinderatswahl statt. Nach der Begrüßung leitete Vorstandsmitglied Elisabeth Grenzer die Kandidatenvorstellung. Nach verschiedenen Wortbeiträgen legte das Marktgemeinderatsmitglied Winfried Wiesnet den Schwerpunkt seiner Ausführungen auf die ödp-Forderung "Mehr Transparenz und Demokratie in der Essenbacher Rathauspolitik". Sechs Jahre Erfahrung im Gemeinderatsgremium ließen Forderung hierzu sehr notwendig für die Bürger erscheinen, betonte er. Sehr rasch  sei es möglich, beispielsweise die öffentlichen Sitzungsprotokolle, wie in anderen Gemeinden bereits üblich, ins Internet zu stellen. Die Protokolle sollten neben dem Abstimmungsergebnis sowohl Minder- wie Mehrheitsargumente wiedergeben.
Es habe nach Meinung Wiesnets nichts mit Bürokratieabbau und Sparsamkeit zu tun, wenn grundlegende demokratische Spielregeln berührt seien. Er nannte es in diesem Zusammenhang als keinen Einzelfall, dass eine Weiterleitung von Bürgerschreiben, die an Marktgemeinderäte gerichtet seien, einfach nicht stattfinde. Konsequent müssten zudem die Tagesordnungspunkte in den Einladungsschreiben hinreichend genau formuliert werden und Informationen rechtzeitig bereits mit der Einladung mit versandt werden. "Im Interesse der Bürger" schlägt die ödp zudem vor, dass künftig am Schluss der öffentlichen Sitzung eine Bürger-Frageviertelstunde eingeführt wird. "Die gute Erfahrung in anderen Gemeinden ermutigt zu dieser Maßnahme", erklärte der Redner. Auch wiederholte er hierbei die Forderung, dass die Einladungsfrist zu den Gemeinderatssitzungen auf eine ganze Woche, wie andernorts üblich, verlängert werden solle. Das mache einen weit besseren Informationsaustausch bereits im Vorfeld von Ratssitzungen möglich. Die Geschäftsordnung werde zu Beginn der nächsten Sitzungsperiode neu beschlossen. Dadurch würde die Umsetzung der ödp-Vorstellung dann ganz aktuell.
Das ödp-Marktgemeinderatsmitglied Bernhard Kreilinger informierte über den Wahlmodus und über seine Arbeit im Haupt- und Finanzausschuss. Die meisten Redebeiträge der Besucher am Ende der Veranstaltung in Unterunsbach lieferte die geplante B15-neu, die in diesem Zusammenhang abgelehnt wurde. Die Vertreter der ödp zeigten hierbei ihre Solidarität mit den Bürgern.


 
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Wahlkampfauftakt in Mirskofen
 
Ortsvorstand bis 2008 gewählt PDF Drucken E-Mail
Wahl Ortsvorstand

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