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Kreisversammlung der ödp – Lorenz Heilmeier bleibt Kreisvorsitzender Grüne Gentechnik und Atomausstieg sind die Themen für 2009 Zur Kreisversammlung der ödp am vergangenen Freitag im Kastanienhof in Landshut konnte Kreisvorsitzender Lorenz Heilmeier eine staatliche Anzahl von Mitgliedern begrüßen. Im Jahresrückblick stellte er die Wahlen in den Mittelpunkt, welche die wichtigen Themen des Jahres 2008 bestimmt hatten. Für die ödp sei die Bewahrung der Schöpfung Leitlinie jeden Agierens betonte er und kam dann auch schnell auf konkrete Themen zu sprechen. So habe die ödp bundesweit die Diskussion über die grüne Gentechnik angestoßen und stelle sich konsequent an die Seite derer, die vor den Folgen warnen. „Versuche mit gentechnisch verändertem Saatgut, einmal ausgebracht, sind nicht mehr rückgängig zu machen“, warnte der Kreisvorsitzende und empfahl dieses Thema auch in den kommenden Wahlkämpfen zur Euro- und Bundestagswahl hochzuhalten. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass mit der Biobäuerin Edeltraud Melzl-Butz eine Frau in den Reihen der ödp stehe, die landauf, landab vor den Folgen der grünen Gentechnik warnt. „Aber es sind auch andere Themen, die wir in der Diskussion halten müssen“, forderte Heilmeier. So sei der Ausstieg aus der Atomenergie derzeit beschlossene Sache, aber eine schwarz-gelbe Regierung könne der geschlossenen Vereinbarung ganz schnell ein Ende setzen. Daher bat er die Mitglieder bei den kommenden Wahlkämpfen engagiert mitzuarbeiten. „Jede Stimme für die ödp ist auch eine Stimme für den Erhalt der Schöpfung!“ schloss er seinen Vortrag. Im Anschluss gab Schatzmeister Edmund Appoltshauser über die Kassenlage Auskunft. „Die Wahlkämpfe haben eine Menge Geld gekostet“, stellt er fest, und die ödp habe daher im abgelaufenen Haushaltsjahr erstmalig deutlich mehr Geld ausgegeben als Einnahmen verbucht werden konnten. „Da wir keine Firmenständen annehmen, um unabhängig zu bleiben, sind wir auf finanzielle Hilfen durch die Mitglieder angewiesen“, bat er Unterstützung für kommende Ausgaben. Nach der Entlastung von Vorstand und Schatzmeister schritt die Versammlung zur Wahl, deren Durchführung der Essenbacher Ortsvorsitzende Winfried Wiesnet übernahm. In der Wahl wurde Lorenz Heilmeier als Kreisvorsitzender im Amt bestätigt, zu seinen Stellvertretern wurden Christine Ackermann (Landshut) und Stefan Zellner (Essenbach) gewählt. Zum Nachfolger des Schatzmeisters Edmund Appoltshauser, der nach achtzehn Jahren im Amt nicht mehr kandidierte, wurde Martin Hanselmann aus Landshut gewählt. Das Amt des Schriftführers bleibt in den bewährten Händen von Martin Heimerl und auch Günter Miß wurde als Pressesprecher wieder gewählt. Wie bisher sind Stefan Keil, Herbert Eichner als Beisitzer gewählt, dazu gesellt sich als neue Beisitzerin Christine Huber. Nach Abschluss der Wahlen bedankte sich Heilmeier für das Vertrauen der Mitglieder und leitete die Aussprache über ein Thema ein, über welches in der ödp kontrovers wird: dem Neubau des Gymnasiums für den Landkreis. Zum einen will die ödp, der gerade die Verantwortung für künftige Generationen am Herzen liegt, die Lernbedingungen im Landkreis optimal gestalten. Auf der andren Seite sieht sich die ödp aber auch als Mahner, wenn es um hohe Ausgaben des Landkreises geht. Kreisrätin Christine Huber, eine entschiedene Befürworterin des Neubaus, berichtete von einem kürzlichen Gespräch mit dem bayerischen Kultusminister mit der Vertretern der Bürgerinitiative. Dr. Spaenle sei ebenfalls der Ansicht, dass ein neues Gymnasium im Landkreis Landshut die gymnasiale Situation im Raum Landshut verbessern und die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler erhöhen könne. In seinem Statement nannte Günter Miß, der für die ödp bei den Bundestagswahlen antreten wird, neben dem Bau auch eine Offensive in der Bildungspolitik als eine wesentliche Forderung. „Wir dürfen nicht nur in Steine investieren, sondern auch in Menschen!“ forderte er die bayerische Staatsregierung auf alles zu tun, damit wegen des Lehrermangels ein neues Gymnasium auch mit Leben gefüllt werden kann. Zum Schluss der Versammlung dankte der Kreisvorsitzende den Teilnehmern für die angeregte Diskussion und lud die neue Kreisvorstand zur konstituierenden Sitzung am 16, März ein. |
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Politischer Aschermittwoch |
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Der Kreisverband der ödp lädt zum alljährlichen "Politischen Aschermittwoch" ein. Alle Freunde, Mitglieder und Interessierte sind herzlich willkommen:
Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Homepage der Initiative Zivilcourage Landshut. |
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ödp-Vertreter lösten Versprechen ein |
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Erlös aus Vortrag von Pater Anselm als Spende an Elterninitiative übergeben Niederaichbach/München. Die ödp als Veranstalter eines Vortrags von Pater Anselm Grün kündigte an, den Erlös an die Elterninitiative Krebskranke Kinder in München zu übergeben. Vergangene Woche folgte man nun einer Einladung nach München, um die Spende zu überreichen. An diesem Tag konnte ein beachtlicher viertstelliger Betrag übergeben werden, über den sich die Elterninitiative sehr freut. [Ganzer Artikel als PDF] |
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ödp unterstütz Mindestlohn |
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ödp-Kreisverband unterstützt Mindestlohn-Volksbegehren des DGB „Wer arbeitet, soll auch seine Familie ernähren können!“ Die Kreisvorstandschaft der ödp Landshut beschloss bei Ihrer Sitzung am vergangenen Montag das vom Deutschen Gewerkschaftsbund gestartete Volksbegehren „Mindestlohn jetzt“ zu unterstützen. „Wer Ja zur Bayerischen Verfassung sagt, sollte auch das Mindestlohn-Volksbegehren unterstützen“ fordert der ödp-Kreisvorsitzende Lorenz Heilmeier. Er informierte, dass die Forderung nach Mindestlöhnen bereits seit 1946 in der Bayerischen Verfassung stehe. „Wer arbeitet soll auch seine Familie ernähren können“, machte er die Position der ödp deutlich. Die Initiatoren des Volksbegehrens schlagen einen beim Bayerischen Arbeitsministerium gebildeten Ausschuss vor, dem sowohl Vertreter der Arbeitgeber wie auch der Arbeitnehmer angehören sollen. Dieser Ausschuss soll jährlich die Mindestlöhne festsetzen. Als Grundlage sieht die Initiative den Artikel 169 der Bayerischen Verfassung, in dem es heißt, dass für jeden Berufszweig Mindestlöhne festgelegt werden können, die es den Arbeitenden ermöglichen, die Mindestlebenshaltung für sich und die Familie zu ermöglichen. „Für dieses Volksbegehren zu sein, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Was die bayerischen Gewerkschaften mit dem Volksbegehren anpacken wollen, deckt sich mit unserem Landtagswahlprogramm“, verspricht der Landshuter Landtagskandidat Dr. Christian Thurmaier das Volksbegehren nach Kräften zu unterstützen. Auch er habe die Position, dass der, der arbeitet nicht unter dem Existenzminimum liegen dürfe. |
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