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Pressebericht zum ersten ÖDP-Bürgertreff im Landshuter Westen

Verkehr – Stadtgrün - Wachstum

Unter dem Motto "Lebenswertes Landshut - Was bewegt Sie in Ihrem Stadtteil?" machen sich die Ökodemokraten übers Jahr verteilt auf den Weg durch ganz Landshut. Der erste Bürgertreff fand im Landshuter Westen mit den Stadträtinnen Elke März-Granda und Christine Ackermann, sowie dem OB-Kandidaten Dr. Stefan Müller-Kroehling statt. Bei der gut besuchten Veranstaltung kamen aus der Bürgerschaft viele Themen zur Diskussion. Eingangs ging Müller-Kroehling in einem kurzen Überblick auf die politischen Schwerpunkte seiner Kandidatur ein und Stadträtin Elke März-Granda stellte die wichtigsten Erfolge der ÖDP aus den letzten Jahren vor.

Besonders die Verkehrsproblematik im Gabelsberger Viertel wurde von mehreren Teilnehmern kritisiert. „Für uns ist die Situation in der Umgebung der TGL und des Eisstadions nicht mehr zumutbar“, so ein Anwohner. Um dem Stau in der Gabelsberger Straße auszuweichen, werde der Arnoldweg ständig von nicht berechtigten Autofahrern durchfahren. Dadurch werden schwächere Verkehrsteilnehmer, wie die anwohnenden Kinder und ältere Mitbürger stark gefährdet. „Die Gehwege sind zugeparkt, dass Fußgänger auf die Straße ausweichen müssen“, beschwerte sich ein Anlieger.

Das vorgeschriebene Tempo 30 werde meist überschritten und die auf der Fahrbahn angebrachte Zickzack-Linie wird hemmungslos zugeparkt. Leider zeigte auch das Einschalten der Polizei nach Aussage der Betroffenen keine Wirkung.

Die beiden ÖDP-Stadträtinnen konnten nun bewirken, dass das Straßenverkehrsamt an einigen Stellen die Verkehrszeichen erneuerte und an der Einmündung des Arnoldwegs bei den abgesenkten Bordsteinen eine weitere Grenzmarkierung für Halte- oder Parkverbote in Form einer Zickzack-Linie angebracht hat (siehe Foto). Damit sollte es jedem Kraftfahrer klar sein, dass an dieser Stelle nicht geparkt werden darf. Dadurch können Fußgänger die Fahrbahn besser queren.

„Zudem wird nun von der Stadt Landshut verstärkt die Geschwindigkeit und die Parksituation überwacht, um der von den Bürgern kritisierte hohe Geschwindigkeit und Falschparkerei ein Ende zu bereiten“, erläuterte Ackermann.

„Zusätzlich wurde in der Sandner Straße ein Hinweisschild auf die Parkplätze an der Nordseite des Stadions angebracht, um die Parksituation vor dem Stadion zu entschärfen“, ergänzt sie.

Bei dem ÖDP-Bürgertreff wurde auch die katastrophale Verkehrssituation an der Grundschule Carl-Orff von den Anwesenden kritisiert. Eltern gefährden Kinder auf dem Schulweg, weil sie uneinsichtig in die gesperrte Zufahrt zur Schule fahren um ihre Sprösslinge „sicher“ mit dem Auto direkt vor die Schule zu fahren.

„Dieses Problem wird wohl so lange die Eltern keine Einsicht zeigen weiter bestehen bleiben, wie an allen anderen Schulen in der Stadt auch“, bedauerten die Ökodemokraten. Anstatt ihren Kindern gesunde Bewegung und Kontakt mit Mitschülern zu gönnen, werden sie einzeln chauffiert.

„Keine Westtangente“ war das eindeutige Votum der anwesenden Bürger. Auch für die Ökodemokraten ist diese Straße aus einer ganzen Reihe von Gründen, wie beispielsweise einer fehlenden Anbindung, enormer Bau- und Unterhaltskosten und nicht zuletzt der Naturzerstörung in Zeiten des Artensterbens, nach wie vor ein No-Go.

Ferner wurde der starke Verkehrslärm im Rennweg kritisiert. „Als Lärmminderungs- maßnahme wird die Aufbringung eines lärmmindernden Fahrbahnbelags bei künftigen Fahrbahndeckenerneuerungen im Bereich des Rennwegs zwischen der Bahnunterführung und der Nikolastraße vom Tiefbauamt eingeplant“, so März-Granda. Allerdings sei unter Berücksichtigung des aktuellen Straßenzustands eine Umsetzung erst mittelfristig zu erwarten. Leider scheidet für die Innenstadtbewohner eine Inanspruchnahme des Förderprogramms für Schallschutzfenster des Freistaats Bayern aus, da dieses sich nur auf Straßen im Unterhalt des Freistaats Bayern bezieht, die sich außerhalb der Stadt befinden. „Um Schallschutzfenster im Bereich Rennweg fördern zu können, müsste die Stadt Landshut ein eigenes Förderprogramm auflegen und mit entsprechenden Mitteln ausstatten“, so März- Granda.

Auch die Themen Baumerhalt trotz Baumaßnahmen, das starke Bevölkerungswachstum und der Umgang mit Grünflächen und Gärten wurden thematisiert und besprochen. Die Stadträtinnen sagten zu, sich dieser Themen weiterhin anzunehmen.

Der nächste Bürgertreff der ÖDP findet am Dienstag, den 4. Juni um 19.30 Uhr in der Gaststätte Bayerwald statt.


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