PM Nachrichten Detail

Landkreis Landshut Schlusslicht bei der Ärzteversorgung

Vor kurzem wurden die Ergebnisse der ZDF-Deutschland-Studie "Wo lebt es sich am besten?" veröffentlicht.

„Mit der Deutschland-Studie liegt erstmals ein umfängliches Regionen-Ranking zu den Lebensverhältnissen im Land vor“, so die ÖDP-Stadträtin und Pressesprecherin des Kreisverbandes Elke März-Granda. Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos hat dafür neben amtlichen Statistiken auch exklusive Daten ausgewertet, die sich an den Grundbedürfnissen des Menschen orientieren: etwa Gesundheit, Wohnen, Versorgung, Arbeit, Sicherheit oder Freizeit. Die Lebensumstände in Deutschland sind weitgehend gleichwertig. Allerdings gibt es in einigen Regionen Anlass zur Sorge. Insgesamt wurden 401 Landkreise und Städte untersucht.

Ergebnis Landkreis Landshut

„Bei der Arztdichte ist der Landkreis Landshut das traurig Schlusslicht und befindet sich auf Platz 401“, stellt März-Granda fest. Hier sieht sie dringenden Handlungsbedarf um eine ausreichende ärztliche Versorgung der Landkreisbürger sicherzustellen. Auch bei der Erreichbarkeit von Krankhäusern liegt der Landkreis im hinteren Feld. Im Bereich Freizeit & Natur liegt der Landkreis bei den Erholungsflächen an viertletzter Stelle. „Auch hier kommt die Wertigkeit für Natur- und Naherholung schlecht weg“, schlussfolgert März-Granda. Besorgniserregend ist ihrer Meinung auch das Ranking des Landkreises auf Platz 395 bei SchülerInnnen pro Lehrkraft. Positiv ist die geringe ermittelte Kinderarmut im Landkreis mit einem guten Platz 12.

Ergebnis Stadt Landshut

Die Stadt Landshut liegt auf Platz 2 bei der Bevölkerungsdynamik. Hier wurde die Veränderung der Bevölkerungszahl von 2010 bis 2015 ausgewertet. „Ob dieser extreme Bevölkerungszuwachs für die Stadt in dieser Geschwindigkeit gut ist, muss ich allerdings stark bezweifeln“, kritisiert die Stadträtin. Eine weitere Auswertung beweist, dass es in Landshut sehr hohe Pendlerdistanzen von der Wohnung zur Arbeit gibt. Hier liegt die Stadt auf Rang 348. Auch mit den Erholungsflächen je Einwohner scheint es nach der Studie mit Rang 378 für die Stadt nicht gut bestellt. Positiv läuft dagegen die Stadtbücherei, die mit Entleihungen und aktiven Nutzern die vorderen Plätze 4 und 5 belegt.

Besorgniserregend sind die Gewaltverbrechen (Rang 389) und Verletzte bzw. Getötete im Straßenverkehr (Rang 393) im Stadtbereich. Hier schneidet Landshut äußerst schlecht ab. Auch hier sieht die Stadträtin akuten Handlungsbedarf.

Sieht bei der Ärzteversorgung im Landkreis dringenden Handlungsbedarf: Elke März-Granda.

Die ÖDP Landshut verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen