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Klares Nein zum Burgaufzug

Anlässlich der Vorstandssitzung des ödp-Ortsverbandes Landshut am 27.04.2012 sprach sich der Vorstand unisono gegen den Bau eines Burgaufzuges aus.

Das Vorhaben in den verschiedenen Varianten wurde seitens der Mitbegründer der Initiative: Schützt den Burgberg, Andreas Gänsbacher und Elke März-Granda den Vorstandsmitgliedern vorgestellt. Hierbei kristallisierte sich schnell heraus, dass neben den starken Bedenken wegen der erheblichen Eingriffe in denkmalgeschützte Bereiche an der Burg sowie des Dreifaltigkeitsplatzes, insbesondere auch das finanzielle Risiko der Stadt Landshut nicht zu übersehen ist. „In Zeiten klammer Haushaltskassen ist es unverantwortlich, den Bürger mit weiteren kostspieligen Vorhaben zu belasten“, so Stadträtin Christine Ackermann, „die Stadt geriert sich als habe sie Rücklagen in petto und nicht mehr als 200 Millionen Euro Schulden.“

Einig war man sich auch in der Frage, dass die Kosten nicht überschaubar sind. Zwar werde nach einem privaten Investor gesucht, fest steht wohl bereits jetzt, dass eine Beteiligung der Stadt Landshut von bis zu 24,9 % der Investitionskosten wahrscheinlich ist. Bei einer Bausumme von ca. 3,5 Millionen Euro ist dies ein erheblicher Anteil. Darüber hinaus ist nicht geklärt, ob die Stadt im Falle einer Insolvenz des Investors eintreten muss, wenn sich der Aufzug, wie zu erwarten, nicht trägt.

Die Burg gehört zum mittelalterlichen Stadtbild. Dieses sollte nicht durch so einen gravierenden Eingriff verschandelt werden“, so das Fazit des Vorsitzenden des Ortsverbandes, Herbert Eichner, „deshalb werden wir die Bürgerinitiative tatkräftig unterstützen!“

Die Bürgerinitiative hofft, dass auch die anderen Parteien, denen sie das Vorhaben in Kürze vorstellen möchten, so positiv reagieren werden.

von links: Andreas Gänsbacher, Peter Keil, Christine Ackermann, Florian König, Herbert Eichner
von links: Andreas Gänsbacher, Peter Keil, Christine Ackermann, Florian König, Herbert Eichner

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