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„Hackerhölzl“: Waldbesitzer muss nach den Baumfällungen aufforsten, meldet ÖDP-Stadträtin Elke März-Granda – und dankt den Anliegern für ihren Protest

„Die Stimmen der Bevölkerung bleiben nicht ungehört“, freut sich Elke März-Granda.

Denn der Waldbesitzer, der ihren Angaben zufolge vor kurzem im „Hackerhölzl“ am westlichen Ausgang des Salzdorfer Tals “erhebliche Baumfällungen” in Auftrag gegeben hat, müsse in Teilbereichen wieder Bäume nachpflanzen, so die ÖDP-Stadträtin in einer Pressemitteilung.

„Die Untere Naturschutzbehörde und die Forstbehörde haben hier vorbildlich zusammengearbeitet“, lobt März-Granda die Ämter. Denn es seien rechtzeitig Fotos vom ursprünglichen Baumbestand gemacht worden. Diese habe man mit den Bildern nach der Rodung gut vergleichen können. „Dabei wurde schnell deutlich, dass die Bäume im Talgrund einschließlich der Schlehenhecke unerlaubt beseitigt wurden“, so die Stadträtin. Es seien auch die Wurzelstöcke entfernt und anschließend der betroffene Bereich planiert worden. Laut Auskunft der beauftragten Gartenbaufirma, so März-Granda, benötige der benachbarte Bauer mehr Wiese. Deshalb habe man die Bäume entlang des Waldrands entfernt. Damit, stellt die ÖDP-Politikerin fest, liege eine “erlaubnispflichtige Nutzungsänderung bzw. Rodung” vor.

„Die Forstbehörde wird nun den Waldbesitzer auffordern, die Bäume im Talgrund wieder nachzupflanzen“, so März-Granda. Dazu habe er laut Gesetz drei Jahre Zeit. Nach Auskunft des Forstamtes könne er aber auch eine Förderung über das Vertragsnaturschutzprogramm Wald für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung beantragen. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn der betroffene Waldbesitzer diese Förderung beanspruchen würde und künftig nach diesen Kriterien seinen Wald bewirtschaftet“, sagt März-Granda. Zumal es im Hackerhölzl bereits Waldbesitzer gebe, die dieses Programm in Anspruch nähmen und ihren Wald nachhaltig bewirtschafteten.

„Im Nachgang bin ich dankbar, dass so viel Protest von den Anliegern kam“, so die Stadträtin. Ihnen habe man es zu verdanken, dass im Hackerhölzl wieder aufgeforstet werden müsse. Die Sensibilität und der Widerstand in der Bürgerschaft bei derartigen Eingriffen seien wichtig, um mögliche Nachfolgeaktionen zu verhindern. Schließlich, betont März-Granda, gehe es hier um den Erhalt eines wertvollen Naherholungsgebiets, das viele Landshuter zu schätzen wüssten.

(Quelle: gumola.de)


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